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AEF ISOBUS-Funktionalitäten sorgen für Klarheit

Eine ISOBUS-Funktionalität lässt sich als ein eigenständiges „Modul“ auf dem ISOBUS erklären. In einem ISOBUS-System entscheidet der „kleinste gemeinsame Nenner“ der Funktionalitäten von Gerät und z.B. Terminal über funktionieren oder nicht funktionieren.

Nur Funktionalitäten, die in allen beteiligten Komponenten enthalten sind, sind gemeinsam nutzbar. Und erst dann funktioniert das erwünschte „Plug and Play“.



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AEF ISOBUS-Funktionalitäten

Ein modernes ISOBUS-System besteht aus verschiedenen Komponenten, einschließlich Traktor, Terminal und Gerät. Ob sie miteinander kompatibel sind hängt davon ab, was Terminal und Gerät zu leisten in der Lage sind – und zu guter letzt, welche Ausstattungsoptionen verbaut wurden. Um die Transparenz für den Nutzer zu erhöhen, hat die AEF Funktionalitäten definiert, die jetzt auch Grundlage für die Zertifizierung von ISOBUS-Produkten sind.

Für präzise Informationen darüber, was mit wem wie funktioniert, sorgen der neue AEF ISOBUS Konformitätstest samt unabhängiger Zertifizierung. Die Ergebnisse finden sich auf der AEF ISOBUS Datenbank, wo die Daten aller AEF ISOBUS-zertifizierten Produkte abrufbar sind. Eine anschauliche Präsentation steht auf der Homepage zum Download bereit (www.aef-isobus-database.org).


Universal Terminal

Die Möglichkeit, ein ISOBUS-Gerät mit einem beliebigen Terminal (UT) und verschiedene Geräte mit einem Terminal zu bedienen. So kann ein ISOBUS-Universalterminal die Vielzahl anbaugerätespezifischer Terminals auf dem Traktor ersetzen.

Jeder kann mit jedem, wenn er ISOBUS unterstützt. Mit einem Terminal, egal ob das eines Traktor- oder eines Anbaugeräteherstellers, können alle anderen ISOBUS-Anbaugeräte bedient werden.

Basic Tractor ECU

Die Traktor ECU ist der „Jobrechner“ des Traktors. Hier werden zentral Informationen, wie etwa Geschwindigkeit, Zapfwellendrehzahl etc. bereitgestellt. Für die Zertifizierung dieser Funktion werden eine Gerätesteckdose am Schlepperheck und eine Terminalsteckdose in der Kabine benötigt.

Auxiliary Control

AUX-O - Auxiliary Control (old),
AUX-N - Auxiliary Control (new)
Zusätzliche Bedienelemente, die das Bedienen komplexer Geräte erleichtern, etwa ein Joystick; bzw. auf Geräteseite die Möglichkeit, Funktionen über ein zusätzliches Bedienelement ansteuern zu können.

Hier gibt es einen „alten“ und einen „neuen“ Stand, die nicht miteinander kompatibel sind. So können Geräte und Funktionen, die nach AUX-N zertifiziert sind, nicht mit Eingabegeräten, die nach AUX-O zertifiziert sind, bedient werden und andersherum.

Task-Controller basic (totals)

Task-Controller basic (totals) übernimmt die Dokumentation von Summenwerten, die mit Blick auf die geleistete Arbeit sinnvoll sind. Das Gerät stellt die Werte zur Verfügung. Der Datenaustausch zwischen Ackerschlagkartei und Task-Controller (TC-BAS) findet dabei über das ISO-XML Datenformat statt.

So können Aufträge bequem in den Task-Controller importiert und / oder die fertige Dokumentation nachher wieder exportiert werden. 

Task-Controller geo-based (variables)

Bietet zusätzlich die Möglichkeit, auch ortsbezogene Daten zu erheben – oder ortsbezogen Aufträge zu planen, etwa mittels Applikationskarten. 

Task-Controller Section Control

Erledigt das automatische Schalten von Teilbreiten, etwa bei Pflanzenschutzspritzen, Düngerstreuern und Einzelkorn-Sägeräten, in Abhängigkeit von GPS-Position und gewünschtem Überlappungsgrad.

Section Control kann bei einer gleichzeitigen Ersparnis von 5 bis 10 % des Materialaufwandes höhere Erträge bringen.